Chronische Abwehrschwäche bei Kindern

Alle Jahre wieder: Die Schnupfensaison beginnt und unsere Kinder sind krank. 

Warum ist das so?
Hierfür gibt es mehrere Ursachen:
Es gibt eine große Zahl an  Krankheitserregern (Viren und Bakterien), die eine Erkältung bei uns hervorrufen. 
‚Erkältung’ und ‚grippaler Infekt’ sind Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase, Hals oder/und Bronchien. Die Infektion wird in erster Linie von Viren verursacht. Bei geschwächter Immunsituation kann sich dann zusätzlich eine Infektion mit Bakterien auf den viralen Infekt draufsatteln. Die Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt.

Erwachsene erkranken durchschnittlich etwa zwei- bis dreimal im Jahr. Kleinkinder sind mit bis zu 13 mal im Jahr am häufigsten betroffen.  Ein Kind hat ein noch nicht so gut trainiertes Immunsystem, so dass es häufiger eine Erkältung bekommen kann als ein Erwachsener.  An dieser Stelle steht also das noch untrainierte Immunsystem eines Kindes einer Vielfalt an Erkältungserregern gegenüber. Die Folge sind zwangsläufig vermehrte Infekte. 

Im Grunde genommen handelt es sich bei Erkältungen aber um ein dankenswertes Training der körpereigenen Abwehr, bei der man lediglich überschießende Reaktionen behandeln sollte.

Äußere Faktoren
Kommen Einflüsse hinzu, die das Immunsystem schwächen, dann kann es zu häufig wiederkehrenden Infekten kommen. Solche Einflüsse können Stress (auch bei Kindern schon im Rahmen von Anspannung in der Schule, bei der Nachhilfe,
bei Wut, Ärger, Trauer oder ähnlichem) sein. Aber auch Medikamente (insbesondere Antibiotika) und eine unausgewogene Ernährung schwächen unser Immunsystem zusätzlich. Wie nun diesem Mechanismus entrinnen, ohne unseren Alltag völlig umzukrempeln? 

Teufelskreis
Mütter kennen das: Das Kind bekommt eine Mittelohrentzündung. Der Arzt verschreibt daraufhin ein Antibiotikum. Zunächst geht es dem Kind besser bis ein neuer Infekt heraneilt. Nach einer (meist kurzen Zeit) kommt es zu einem neuen Infekt, der in seiner Heftigkeit wieder eines Antibiotikums bedarf. Auch danach geht es dem Kind besser bis zum nächsten Infekt. Und so weiter und so weiter… es scheint, als würde man sich in einer ‚Endlosschleife’ befinden.

Was können Sie tun?
Pflegen sie das Immunsystem ihres Kindes
Legen sie Wert auf eine ausgewogene vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung. Tipps und Tricks, wie sie ihrem Kind Gemüse und Obst schmackhaft machen können, erhalten sie bei Ernährungsberatern.

Beziehen Sie die Möglichkeit eines ‚Darmaufbaus’, gerade nach erfolgter Antibiotika-Therapie mit ein. Informationen hierzu finden sie auf den vorherigen Seiten zum Thema ‚Darm’.

Planen sie Pausen und Auszeiten in ihren Tagesablauf mit ein, auch für die Kinder. Dabei ist der Weg das Ziel! Beginnen sie mit kleineren Umsetzungen, bevor sie an großen scheitern. Gemeinsame Mahlzeiten oder eine ‚Teepause’ eignen sich prima.

Sorgen sie für ausreichenden und erholsamen Schlaf.

Als Erwachsener trainieren sie ihr Immunsystem mit Heiß-/Kaltanwendungen (Sauna, Wechselduschen).


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