Analogkäse, Formfleisch und Co /
…wie die Lebensmittelhersteller an Zutaten und Geld sparen!

Analogkäse was ist das?
Analogkäse ist ein Käseersatzprodukt. Dieses Produkt ist ein Gemisch aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke, Aromen und Farbstoffen. Pro Jahr werden ca. 100.000 Tonnen Analogkäse allein in Deutschland produziert. Ursprünglich war das Produkt für Länder mit wenig Milchwirtschaft gedacht. Es wird beispielsweise auch in wasserarme Regionen exportiert und dient dort als Käseersatz. Seit ein paar Jahren wird Analogkäse allerdings auch in Deutschland unter anderem für Fertigprodukte, in Backshops oder auch in der Gastronomie verwendet, weil das Produkt bis zu 40 % günstiger ist als echter Käse.

Ist Analogkäse schädlich für unsere Gesundheit?
Wenn der künstliche Käse kalt verwendet wird, ist er nicht gesundheitsschädlich. Wird er jedoch auf über 180° C erhitzt (z.B. bei Tiefkühlpizza), entstehen aus dem Pflanzenfett die gesundheitsschädlichen Transfettsäuren.

Was ist Formfleisch
Formfleisch auch bekannt als Klebeschinken oder Schinkenimitat wird aus vielen kleinen rohen Fleischstücken zu einem Fleischteil zusammengefügt. Der Klebeschinken wird mit Hilfe eines Enzyms zu einem Fleischteil zusammengefügt.
Das Schinkenimitat ist ein schnittfestes Produkt aus Stärkegel, in das Fleischstücke eingearbeitet werden.
Der Klebeschinken muss als Formschinken bezeichnet werden.

Fazit: Schauen Sie genau auf die Zutatenliste und nehmen Sie die Produkte genau unter die Lupe, wenn Sie nichts „Zusammengemischtes“ kaufen wollen! Kaufen Sie Käse, Wurst und Fisch am besten frisch an der Theke im Supermarkt oder beim Metzger!


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