Grüne Smoothies - Vitaminbomben für den Winter

Was genau ist ein grüner Smoothie?
Smoothies (engl.: smooth = „fein, gleichmäßig, cremig“) ist ein Ganzfruchtgetränk. Sie werden auch als Fertigprodukte verkauft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet.

Warum so viel Gemüse und Obst?
Hierzu müssen wir einen kurzen Ausflug in die Chemie unternehmen. In unserem Körper entstehen ständig ‚Freie Radikale‘. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die nach heutigem Wissensstand mitverantwortlich sind für die meisten Erkrankungen und Degenerationsprozesse (Alterungsprozesse) in unserem Körper.

Freie Radikale entstehen nicht nur durch die in unserer Nahrung enthaltenen Stoffe, sondern auch durch viele andere Einflüsse wie psychologischen und körperlichen Stress, Umweltgifte, Strahlung, Rauchen usw. Durch die Medien geistert in diesem Zusammenhang ein neues Schlagwort: ‚Oxidativer Stress‘. Darunter versteht man nichts anderes, als die Belastung unseres Organismus durch ‚Freie Radikale‘ durch die oben genannten Einflussfaktoren. Um gesund zu bleiben und auch nicht vorzeitig zu altern, muss unser Körper ununterbrochen Freie Radikale unschädlich machen. Dazu braucht er ‚Radikalfänger‘. Ein Teil der Radikalfänger wird vom Körper selbst hergestellt, ein wesentlicher Teil muss jedoch durch ‚optimale Nahrungsmittel‘ zugeführt werden. Zugeführte Radikalfänger sind in erster Linie in frischem Gemüse und Obst enthalten. Es sind verschiedenste, antioxidativ (aggressive Sauerstoffmoleküle abfangend) wirksame Stoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und ‚sekundäre Pflanzenstoffe‘.

Was bedeutet das für unseren Speiseplan?
Essen wir genug Obst und Gemüse? Diese Frage wird auf allen Ebenen heiß diskutiert. Allein vor dem Hintergrund, dass ein Großteil unseres Obstes und Gemüses nicht einmal mehr am Stamm ausreift (somit wichtige Sekundäre Pflanzenstoffe fehlen) und stattdessen in Kühlhäusern ‚künstlich‘ nachreift, wirft Zweifel an unserem doch so schön bunt und saftig aussehenden Lebensmitteln auf. Zudem beschränkt sich der Obst- und Gemüsekonsum meist nur auf einen Beilagensalat und vielleicht auf ein bis zwei Stücke Obst täglich, wenn überhaupt… Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Portionen! Nicht Stücke in Finger-Food Format. Wer schafft dies jeden Tag für seine Familie umzusetzen?

Wie können wir nun mit genug pflanzlicher Nahrung unsere Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden optimieren?
Eine faszinierende Antwort gibt uns Victoria Boutenko mit der Erfindung des ‚Grünen Smoothie‘. Fein gemischtes, püriertes Gemüse und Obst stellt unserem Körper in hoher Konzentration alles an Vitalstoffen zur Verfügung, was er braucht, um den schädlichen oxidativen Stress abzufangen und den Körper optimal zu versorgen. Wesentlich ist, dass durch das Mixen dem Organismus enorme Verdauungsarbeit abgenommen wird und viele Stoffe, die in der Regel durch ungenügendes Kauen gar nicht aufgenommen werden können, problemlos im Darm resorbiert werden. Dieser Effekt ist auch subjektiv zu spüren. Selbst nach größeren Mengen von Grünem Smoothie fühlen sich die meisten Menschen leicht und unbeschwert. Im Unterschied zu ‚nicht–gemixtem‘ Obst und Gemüse, das bei manchen Menschen Blähungen und andere Verdauungsbeschwerden verursachen kann.

Tasten Sie sich langsam heran
Nicht jeder verträgt von Beginn an einen grünen Smoothie. Es handelt sich um eine erhöhte Menge an Rohkost! Beginnen Sie mit kleinen Mengen rohem Obst und Gemüse, so dass sich Ihr Verdauungstrakt langsam gewöhnen kann. Wenn Sie z.B. unter Diabetes oder Leber- Gallestörungen leiden, müssen Sie Ihre Smoothies daraufhin zurecht mixen.

Signifikantes Gesundheitspotential
Ein ganz wichtiger Aspekt im Grünen Smoothie ist der hohe Anteil von grünen Blättern. Im Unterschied zu Obst finden sich, vor allem im dunkelgrünen Blattgemüse und in Wildkräutern, hohe Konzentrationen von spezifisch für den Menschen heilsam wirkenden Substanzen.
Hochkonzentrierter Pflanzeninhaltsstoffe wirken sich positiv auf den Gehirnstoffwechsel, Herz- Kreislaufsystem und Verdauungsorgane, insbesondere den Darm aus. Ein hoher Pflanzenanteil in der Nahrung alkalisiert zudem den Stoffwechsel und erhöht damit das Gesundheitspotential signifikant. In diesem Zusammenhang fungieren Grüne Smoothies auch als ein potentes Mittel, effizient Gewicht abzunehmen (außer bei Firmicutenbelastung).
Der Kalorienanteil ist niedrig, der hohe Ballast- und Füllstoffanteil erzeugt ein angenehmes Sättigungsgefühl.
Durch die Verarbeitung zu einem Smoothie besteht nun die Möglichkeit, alle wertvollen pflanzlichen Inhaltsstoffe in wesentlich größerer Menge zu sich zu nehmen als bisher. Er kann individuell an jede Geschmacksvorliebe angepasst werden und dürfte damit einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich sein.

Dauerthema-Ernährung
In den letzten Jahrzehnten hat der vorbeugende Gedanke auch immer mehr Einfluss in der westlichen Medizin gewonnen. Zunehmend gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die den Zusammenhang von optimaler Ernährung und Gesundheit belegen. Vermehrt weisen medizinische Studien darauf hin, dass die häufigsten Zivilisationserkrankungen wie Herz–/Kreislauferkrankungen, Krebs und degenerative Erscheinungen im Bewegungsapparat wesentlich mit unserem Lebensstil zu tun haben.

Was läuft nun, so scheinbar, schief in unserem heutigen Lebensstil? Nun ja, im Grunde genommen kennt jeder von uns die Antwort. Wir essen zu viel von dem, was unseren Organismus eher belastet und zu wenig von den Lebensmitteln, die hochwertig genug sind, um unseren Organismus optimal zu versorgen. Auch wenn das Essverhalten oft anders aussieht, wissen die meisten Menschen, was sie essen sollten. Wichtige Erkenntnisse aus der Forschung haben sich bereits im Bewusstsein festgesetzt: Die Nahrung sollte wenig gesättigte Fettsäuren enthalten und reich an Ballast- und Vitalstoffen sein. Stimmen mehren sich, dass die von der DGE oben beschriebenen fünf Portionen Rohkost am Tag bereits nicht mehr ausreichend sind. Warum ist das so?

Scheinbar geraten wir, durch unseren Lebensstil (angefangen bei erhöhter Stressbelastung, weniger Ruhephasen, einer einseitigen- zu kalorienreichen Ernährung und der Gesamtheit an chemischen Umweltfaktoren) zunehmend in ein Missverhältnis zwischen Be- und Entlastung unseres Körpers. Die Summe dieser Einflussfaktoren endet in chronisch entzündlichen Reaktionen in unserem Organismus ausgelöst durch oxidativen Stress.


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