Schulprobleme? – Pädagogische Kinesiologie und Brain Gym können helfen

Bei Entwicklungs- und Lernstörungen unserer ‚Kleinen‘…
… kann die pädagogische Kinesiologie wie auch das ‚Brain Gym‘ sehr hilfreiche Strategien, zur Verbesserung von Konzentration, Kommunikation, zum Ausgleichen von Verhaltensauffälligkeiten und zum Lösen von Lernblockaden aufzeigen. erausforderungen ihrer Zeit stellen. Lese-, Schreib- und Rechenstörungen werden dabei spielerisch abgebaut, wie auch Aufmerksamkeitsdefizite und Ängste. Es sind Methoden, die dafür sorgen können, dass unsere Kinder insgesamt besserer zu ihrem inneren und äußeren Gleichgewicht finden. Im Gegensatz zu der alten Annahme, dass lernen nur im Kopf geschieht, findet es auch mit den Händen, den Füßen und dem Herzen (Ge-Fühlen und Sinnen) statt. Somit liegt der Schwerpunkt der relativ jungen Methoden in der Kombination von Bewegung, Wahrnehmung und Lernen. Spielerisch erlernte Übungen sowie mit den Kindern entwickelte und erfahrene Lernstrategien verankern unsere Kinder in Ihrem Schul-Alltag ,wie auch in ihrem Körper und machen sie wieder souverän, bauen Stress ab und geben Selbstvertrauen.

Die Schule fördert analytisches Denken
Die Art wahrzunehmen -analytisch oder ganzheitlich- spielt gerade bei der Lösung schulischer Aufgaben eine wichtige Rolle. Im Rahmen schulischer Anforderungen wird insbesondere die linke, analytischenGehirnhälfte in Anspruch genommen. Dadurch sind die Kinder benachteiligt, bei denen die rechte Gehirnhälfte (Gestalthirnhemisphäre) dominiert. Es kann zu Schreib-, Lese- und Rechtschreibstörungen kommen.

Pädagogische Kinesiologie bei:
Konzentrations- und Entwicklungsstörungen
Lese- und Rechtschreibschwäche
Rechenstörungen
Koordinations- und Empfindungsstörungen

Wie wir ticken…
Um zu verstehen, wie Kinesiologie bei Kindern helfen kann, muss man sich zunächst (grob) die Strukturen und das Funktionieren unseres Gehirns ansehen.

Das menschliche Gehirn besteht (vereinfacht) funktional und entwicklungsgeschichtlich gesehen, aus drei eigenständigen Gehirnen. Dabei haben die jüngeren Strukturen die älteren überlagert. Reptilien beitzen nur ein Stammhirn, während Säugetiere bereits ein Stammhirn und ein Kleinhirn asgebildet haben. Der größte Schritt in der Entwicklung war die Herausbildung des Großhirns.

Vom Stammhirn aus werden lebenswichtige Funktionen wie Atmung oder Pulsfrequenz gesteuert. Das Kleinhirn an der Rückseite des Stammhirns ist z.B. für die Koordination der Muskulatur verantwortlich. Das Großhirn ist der Sitz des bewussten Denkens und gibt uns Menschen typische Wesenszüge. Das Großhirn wird in die rechte und in die linke Großhirnhemisphäre unterschieden.

Das gestresste Kind
Befindet sich ein Kind in einer stressigen Situation (Vorlesen, es muss an die Tafel, eine Arbeit wird geschrieben…), kann es dazu kommen, dass es von dem bewussten Denken (Großhirn) in das gefühlsmäßige Denken (Stammhirn) ‚rutscht‘. Das ist der Moment in dem die Kinder abschalten. Wir alle kennen dies als ‚Brett vor dem Kopf‘. Die Emotion welche dann überwiegt ist ‚Flucht‘. Das Kind möchte die Situation verlassen, kann dies aber nicht. Es wird unkonzentriert, schaltet ab oder wird hibbelig etc. Brain Gym und die Edu-Kinesiologie können hier die Blockaden abbauen und Methoden erarbeiten um diese gar nicht erst aufkommen zu lassen. Stress gehört zum Leben. Leider nimmt die Zahl der negativen Stressoren, auch für Kinder, ständig zu. Dabei geht es nicht um ‚richtig oder falsch‘, sondern darum, dass unsere Gehirnleistung der heutigen Reizeinflüsse hinterherhinkt. Medienvielfalt, wachsende Mobilität, diverse Freizeitunternehmungen, Spielzeug im Überfluss… Nicht selten sind die Kleinen in bester Absicht total verplant. Hinzu kommen die schulischen Anforderungen…

Analytisch oder ganzheitlich?
Jeder Mensch ‚denkt‘ aufgrund seiner Erbanlagen auf seine eigene Weise. Analytisch denkende Menschen denken vorwiegend mit der linken Gehirnhälfte unseres Großhirns. Sie denken eher struktiert und logisch, während Flexibilität evtl. fehlen kann. Wer bevozugt mit ‚rechts‘ denkt, lässt seine Umwelt lieber als Ganzes auf sich wirken. Bei einer komplexen Aufgabe geraten diese Kinder eher leicht eim Chaos. Ideal wäre es auf beide Gehirnhälften zurückgreifen zu können. Diese Extreme können zu Desinteresse, Trümen, Bummeln bis hin zu Agressionen führen. An dieser Stelle können spielerische Übungen der Kinesiologie zu einer bessere Zusammenarbeit beider Gehirnhälften führen.

Analytisch oder ganzheitlich?
Linke Gehirnhälfte Rechte Gehirnhälfte
Abstrakt gefühlsmäßig
logisch intuitiv
Rational räumlich
Zeitlich künstlerisch
verbal visuell
analysierend kreativ


Das Gehirn lernt nie aus
In den USA gibt es schon lange Zentren, die mit Kindern an der Verbesserung von Verhalten, Koordination und Lernen arbeiten. Mit Übungen und Affirmationsarbeit lassen sich mit den Kindern zusammen effektive Strategien erstellen, die in Zusammenarbeit mit den Eltern zu Hause leicht umgesetzt werden können. Zwei- bis dreimal pro Woche angewendet, führen die kleinen Trainingseinheiten bereits zu erweiterten Verknüfung von Nervenzellen und verbesserten Zusammenarbeit zwischen linker und rechter Gehirnhälfte. Mit Kinesiologie oder Brain-Gym Übungen können sanft und spielerisch Blockaden abgebaut werden.

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